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 Die Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteinii)
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Diese Art ist benannt nach Johann Matthäus Bechstein (* 11. Juli 1757 in Waltershausen; † 23. Februar 1822 in Dreißigacker bei Meiningen) einem deutschen Naturforscher, Forstwissenschaftler und Ornithologen. Er gilt als Bahnbrecher des Naturschutzes und der wissenschaftlichen Ornithologie.
Die Bechsteinfledermaus gilt als DIE URWALDFLEDERMAUS in den mitteleuropäischen Laubwäldern schlechthin. Sie ist die Art, die am stärksten auf den Wald angewiesen ist, sowohl bei den Jagdhabitaten als auch bei den Quartierhabitaten (Baumhöhlen). Beim Jagen nimmt sie die Beute (Arthropoden und deren Larvenstadien) in der Luft, vom Boden oder auch von Stämmen, Ästen und Zweigen auf.
In Bayern hat sie ihre Hauptverbreitung in den Laubwäldern des Spessarts und Steigerwaldes. In Nordostbayern gibt es nur sehr wenige Funde bisher. Diese Art zeigt an, dass der Hessenreuther Wald ein sehr lange Waldtradition hat, so dass diese Art hier überleben konnte. Allerdings ist sie hier inzwischen sehr auf die Nistkästen angewiesen, weil Höhlenbäume sehr selten sind.
Darum könnte hier ein Schwerpunkt des Fledermausschutzes im Hessenreuther Wald sein, das Angebot von Baumhöhlen und vorübergehend auch künstlichen Quartieren (Fledermauskästen) zu steigern.
Veranstaltung: fliegende Kobolde der Nacht
Film über die Kartierungsaktion des Vereins Juli 2011: Film 
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