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Montag, 23. Januar 2012
Salamander mag feuchte Buchenwälder
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Auf Einladung des Vereins "Unser Hessenreuther Wald" informierte Biologe Dr. Wolfgang Völkl im Erbendorfer Café Kohr über die Amphibien- und Reptilienvielfalt im Hessenreuther Wald und seinem Umfeld. Im Mittelpunkt seines spannenden Vortrages standen der Feuersalamander, der auch das Vereinslogo schmückt, und die Kreuzotter. "Das Salamandervorkommen im Hessenreuther Wald, ist das Beste und Größte in ganz Nordostbayern und der Oberpfalz und besitzt eine überregionale Bedeutung", erklärte der Experte den rund 30 Gästen. Die enge Verzahnung zwischen feuchten Buchenwäldern und kleineren Bächlein schafft optimale Lebensgrundlagen für den farbenprächtigen Sympathieträger. Hier pendelt er zwischen Wald und Wasser hin und her und legt zwischen April und Mai etwa 30 Larven in kühlem, sauerstoffreichem Fließgewässer ab. Nach drei Jahren Jugendphase sind die Tiere geschlechtsreif und können ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen. Neben dem Salamander gibt's im Hessenreuther Wald auch noch den Teich- und Bergmolch, die Erdkröte sowie den Wasser- und Grasfrosch.
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