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Luchse beanspruchen weiträumige Reviere von in der Regel weit über 100 km2 mit einer unzer-schnittenen Kernzone von mindestens 3.000 ha. Gut geeignet sind ausgedehnte Waldlandschaften, insbesondere in den Mittelgebirgen und den Alpen, mit großräumigen Rückzugsgebieten und un-gestörten Versteckmöglichkeiten wie Blockhalden, Felsbildungen oder Windwurfflächen. Luchse sind relativ standorttreu, bisweilen unternehmen sie jedoch ausgedehnte Wanderungen. Da langfristig überlebensfähige Populationen 60-100 Tiere umfassen müssen, werden mind. 4.000-6.000 km2 zusammenhängende bzw. gut vernetzte Waldfläche benötigt!
Deshalb ist der Luchs die Leitart für großflächige, unzerschnittene und ungestörte Wälder in Mitteleuropa. Nach der Öffnung des "Eisernen Vorhangs" sind Luchse wieder in die ostbayerischen Mittelgebirge eingewandert, insbesondere in den Bayerischen und den Oberpfälzer Wald. Einzelbeobachtungen wurden auch im Fichtelgebirge und Frankenwald gemacht. Derzeit dürften etwa 20 Tiere in Bayern leben.
Die beiden Hauptgefährdungsursachen für den Luchs sind illegaler Abschuss und Verkehrstod.
Beides wurde in den letzten Jahren in Bayern wiederholt festgestellt.  Info-Blatt:


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