Montag, 6. Februar. 2012

Der Moorwald
meist kleinflächig als Kiefern-Moorwald
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Lebensraum Moorwald

Lebensraum Moorwald

Dieser Lebensraumtyp umfasst Laub- und Nadelwälder auf feucht-nassem
Torfsubstrat, in der Regel mit Torfmoos-Arten und zahlreichen Zwergsträuchern wie Heidelbeere, Rauschbeere, Preiselbeere, Moosbeere und Rosmarinheide.
Vorherrschend sind meist arme Nährstoffverhältnisse und hohe Grundwasserspiegel.
Ausprägungen dieses Lebensraumtyps sind Birken-Moorwald, Birken-Bruchwald,
Fichten-Spirken-Moorwald, Waldkiefern-Moorwald und Latschen-Moorwald.
Moorwälder sind nach Art. 13 (d) des Bayerischen Naturschutzgesetzes geschützt.
Kennzeichnend ist die kleinstandörtliche Vielfalt. Bestockungen sind je nach Standort (mit unterschiedlicher Wasser- und Nährstoffversorgung) verschieden dicht und wüchsig. Es finden sich Übergänge zu waldfreiem Hochmoor (Lebensraumtyp 7110).
Schwerpunkte der naturräumlichen Repräsentanz liegen im südlichen Alpenvorland und im Oberpfälzisch-Bayerischen Wald.


Info-Blatt:

Natura_2000_Moorwaelder.pdf
meist kleinflächig als Kiefern-Moorwald in den Randbereichen

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aktualisiert: 05.10.2011 
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