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Pressemitteilung: Windkraftanlagen im Vereinsgebiet
Unser Verein steht der Windkraft grundsätzlich positiv gegenüber, wenn folgende Standards eingehalten werden:
- Mindestabstand zu Siedlungen und Einzelgehöften von 1.500 Metern.
- Kein Bau in Wäldern mit Erholungsfunktionen nach dem Waldfunktions- oder Regionalplan.
- Keine Errichtung auf landschaftsprägenden, gut einsehbaren Bergkuppen und Hügeln.
- Mindestabstand zu den Bruträumen von Fischadler und Schwarzstorch von 5 km.
- Nicht in Landschaftsschutzgebiete.
Wenn man die Einschränkungen auf unser Vereinsgebiet überträgt, gibt es faktisch keine geeigneten Windkraftstandorte im Hessenreuther Wald und in seinem Umfeld.
Die 131 Standortsicherungsverträge der Bayerischen Staatsforsten wurden bereits vor einigen Jahren mit potentiellen Investoren abgeschlossen und sind keine Blanko-Baugenehmigungen. Die Investoren wollten sich lediglich Standortsvorteile vor möglichen Konkurrenten sichern.
Über den Bau oder Nichtbau entscheidet letztendlich das zuständige Landratsamt. Trotz der so genannten „Privilegierung“ von Windkraftanlagen spielen bei der Genehmigung Naturschutz- und Erholungsaspekte eine herausragende und wesentliche Rolle.
Bereits vor einigen Monaten teilte Staatsminister Helmut Brunner, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten ist, mit, dass gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger keine Windkraftanlagen in den Bayerischen Staatswäldern errichtet werden. Wir sind daher sehr zuversichtlich, dass weder in Staats- und Privatwäldern des Hessenreuther Waldes, noch in seinem Umfeld Windräder genehmigungsfähig sind. Ein Dialog mit Herrn Brunner und den Naturschutzbehörden ist im Gange.
Mit Unterstützung von Bürgermeister Hans Donko, der auch zu den Mitunterzeichnern eines offenen Briefes an Minister Brunner gehörte, der Neue Tag berichtete am 11. April darüber, in dem sich einige Bürgermeister und Unternehmer vehement gegen „die radikale Verfremdung unserer historischen oberpfälzer Landschaft“ wendeten, werden Windräder aber auch Freiflächen-Fotovoltaik-Anlagen keinen Platz in unserer touristisch orientierten Kultur- und Naturlandschaft haben.
Erbendorf/Pressath, 23. November 2009
aus gegebenem Anlaß geplante Veranstaltung
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